Feuer im Gefängnis / MANV

Datum: 24. September 2020 
Alarmzeit: 17:57 Uhr 
Alarmierungsart: Alarm Fw Gesamt (Vollalarm), Digitaler-Meldempfänger (DME) 
Dauer: 2 Stunden 33 Minuten 
Art: FEU-3  > FEU-3Y + MANV 7  
Einsatzort: Willohstr., Vechta 
Mannschaftsstärke: 44 
Fahrzeuge: ELW 1 , HLF 20 , DLK 23/12 , TLF 16/25 , TLF 24/50 , RW-L , VRW , GW-T , GW-L2 , WLF-Kran , MTF-1 , MTF-2 , AB-Rüst , PKW-Ortsbrandmeister , PKW-Stadtbrandmeister , Quad  
Weitere Kräfte: A-Dienst (Rettungsdienst), B-Dienst Rettungsdienst, Drohnenstaffel Landkreis Vechta, ELW-Rettungsdienst, ELW2-Container, FF-Langförden, Kreisbrandmeister, Leitender Notarzt, Mehrere FustW, Mehrere RTW, NEF, Regierungsbrandmeister, SEG Visbek, SEG-Damme, SEG-Lohne, SEG-Vechta 


Einsatzbericht:

„Feuer im Zellentrakt, unklare Anzahl Verletzter Personen“ – mit dieser Meldung wurden heute Abend gegen kurz vor 18 Uhr sämtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr Vechta zur Justisvollzugsanstalt für Männer in die Willohstraße alarmiert.

Zusammen mit mehreren Rettungswagen trafen wir wenige Minuten nach Alarmierung an der JVA ein.

Durch eine Sicherheitsschleuse konnte der Löschzug auf das Gelände gelangen.

Nach einer kurzen Erkundung und Einweisung durch Bedienstete der JVA konnte ein Feuer in einer Zelle im obersten Stockwerk bestätigt werden.
Rauch breitete sich im Zellentrakt aus und stellte eine Gefahr für Inhaftierte Personen dar.
Während zwei Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung einleiteten, wurde mittels Druckbelüftung der Zellentrakt versucht weitgehend rauchfrei zu halten und die Inhaftierten Personen in einen sicheren Bereich zu verlegen.

Um für den Fall einer Ausbreitung möglichst viele Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, wurde die Feuerwehr Langförden nachalarmiert.
Ebenfalls machte sich die Drohnenstaffel der Kreisfeuerwehr auf dem Weg nach Vechta.

Auch der Rettungsdienst bereitete sich auf eine Vielzahl verletzter Personen ein und erhöhte das Stichwort auf „Massenanfall von Verletzten“, welches weitere Rettungsfahrzeuge und Notärzte in Bewegung setzte.

Das Feuer konnte schnell gelöscht und der betroffene Bereich gelüftet werden.
Die Inhaftierten Personen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet – niemand musste in ein Krankenhaus transportiert werden.

Die regelmäßigen Übungen auf dem Gelände der JVA haben sich bezahlt gemacht und schlimmeres konnte verhindert werden.

Auf eine bildliche Berichterstattung, müssen wir aus nachvollziehbaren Gründen verzichten.

(dp)

Anbei ein Video von OM online.

Menü