Personensuche

Datum: 24. Juni 2020 
Alarmzeit: 15:37 Uhr 
Alarmierungsart: Alarm Fw Gesamt (Vollalarm), Digitaler-Meldempfänger (DME), Sirene 
Dauer: 5 Stunden 23 Minuten 
Art: TH  
Einsatzort: An der Hasenweide, Vechta (Füchtel) 
Mannschaftsstärke: 75 
Fahrzeuge: ELW 1 , HLF 20 , DLK 23/12 , TLF 16/25 , TLF 24/50 , RW-L , VRW , GW-T , WLF-Kran , MTF-1 , MTF-2 , AB-Rüst , PKW-Ortsbrandmeister , PKW-Stadtbrandmeister , Quad  
Einheiten: Führung, Löschzug, Rüstzug, Verpflegungstrupp 
Weitere Kräfte: Drohnenstaffel Landkreis Vechta, Feuerwehr Langförden, Feuerwehr Lohne, Feuerwehr Lutten, Notarzteinsatzfahrzeug, Polizei, Polizei-Hundestaffel Celle, Polizeihubschrauber NDS (Phönix), Rettungswagen 


Einsatzbericht:

Die gesamte Feuerwehr Vechta wurde am Mittwochnachmittag um 15:37 Uhr zu einer Personensuche nach Oythe alarmiert.

Eine 75-jährige Frau, welche Dienstag zu Besuch in Vechta war, wurde gegen 17 uhr zuletzt im Bereich des Füchteler Waldes gesehen.

Da die Frau an einer Demenzerkrankung leidet und nicht zu Hause angekommen ist, musste davon ausgegangen werden, dass sie sich verlaufen hatte und auf Hilfe angewiesen ist.

Nachdem die Polizei bereits mittels Hubschrauber die Umgebung, vor allem das Moorgebiet, abgesucht hatte, wurde um Unterstützung der Feuerwehr gebeten, um das für den Hubschrauber nicht einsehbare Waldgebiet zu durchsuchen.

Das Suchgebiet wurde in mehrere Abschnitte eingeteilt und mittels „Menschenkette“ wurde das teils schwer begehbare Gelände abgesucht.

Zur Unterstützung kamen die Feuerwehren Langförden, Lutten, Lohne sowie die Drohnenstaffel des Landkreises Vechta zum Einsatz.

Nach einiger Zeit trafen auch so genannte Mantrailer-Suchhunde der Polizei aus Celle ein und konnten das Suchgebiet weiter eingrenzen.

Nach gut 4 Stunden Suche der Feuerwehr, wurde die Frau entkräftet in einer Wasserlache in einem Gebüsch gefunden.

Sie wurde von den Einsatzkräften bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Nach der Rettung wurden unsere Kameraden an ihren Fahrzeugen von schaulustigen Pferden empfangen. Trotz des großen Interesses an unseren Fahrzeugen machten die Pferde platz, sodass unsere Kameraden ohne Probleme die Rückfahrt zum Sammelplatz antreten konnten.

Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 21 Uhr beendet.

( Text: dp Bilder: kt, fw, db, ss, pe )

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