Großbrand, Gebäude- und Carportbrand

Datum: 26. Juli 2018 
Alarmzeit: 18:46 Uhr 
Alarmierungsart: Digitaler-Meldempfänger (DME), Funkmeldeempfänger (FME), Vollalarm (309) 
Dauer: 3 Stunden 44 Minuten 
Art: FEU-3  
Einsatzort: Thomas-von-Aquin-Straße, Vechta 
Mannschaftsstärke: 62 
Fahrzeuge: ELW 1 , DLK 23/12 , TLF 16/25 , TLF 24/50 , RW-L , VRW , GW-T , GW-L2 , WLF-Kran , MTF-1 , MTF-2 , AB-Rüst , HLF 10 LK-Vechta  
Weitere Kräfte: 2x RTW, FF Langförden, FF Lohne, FF Lutten, Polizei, Stadtbrandmeister Vechta, Stellv. Kreisbrandmeister 


Einsatzbericht:

Großeinsatz für die Feuerwehren Vechta, Langförden, Lutten und Lohne.

Um 18:46 Uhr wurde die Feuerwehr Vechta mit dem Stichwort „FEUER2- brennt PKW unter Carport“ in den Ortsteil Füchtel alarmiert.

Der ersteintreffende stellvertretende Ortsbrandmeister fand 4 Fahrzeuge vor welche mitsamt des Carports im Vollbrand standen.

Durch die enorme Flammen- und Hitzeentwicklung war das Feuer bereits auf die direkt anliegenden Wohnungen und den Dachstuhl übergegriffen.

Umgehend wurde Vollalarm für die Feuerwehren Vechta und Langförden ausgelöst. Als erste Maßnahme wurde eine Riegelstellung zum Gebäude vorgenommen, um ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern. Parallel sind mehrere Trupps im Innenangriff vorgegangen um die Wohnungen zu evakuieren. Die meisten Anwohner hatten zu diesem Zeitpunkt bereits das Gebäude verlassen, eine Katze sowie zwei Hunde wurden allerdings noch durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

Über die Drehleiter wurde das Wenderohr vorgenommen um die Flammen im Bereich des Dachstuhls einzudämmen.

Da aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen die Belastung der Einsatzkräfte extrem hoch war, wurden die Feuerwehren aus Lutten und Lohne nachalarmiert um unter anderem weitere Atemschutztrupps zu stellen.

Nachdem die Fahrzeuge und das Feuer in der Wohnung im Obergeschoss gelöscht war, mussten mehrere Trupps im Dachgeschoss die Dauchhaut entfernen, um die letzten Glutnester ablöschen zu können.

Insgesamt waren über 15 Trupps unter Atemschutz eingesetzt, 4 C-Rohre, 1 B-Rohr sowie das Wenderohr der Drehleiter. Die Tatsache, dass am Nachbarhaus sämtliche Fensterscheiben gesprungen sind, macht deutliche welche Temperaturen in der Anfangsphase vorherrschten.

Trotz allem, wurde bei diesem Einsatz niemand verletzt.

Die Aufräumarbeiten am Feuerwehrhaus waren um 22:30 Uhr beendet. Für alle beteiligten Einsatzkräfte gab es dort auch noch Bratwurst und Brötchen.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Nachbarschaft bedanken – diese hat uns mit reichlich Getränken und Sitzmöglichkeiten versorgt – Klasse!

Ebenfalls einen Dank an die Feuerwehr Lohne, welche während des Einsatzes den Brandschutz in Vechta sichergestellt hat und sich um die Verpflegung nach dem Einsatz gekümmert hat.

Anmerken möchten wir aber auch die vielen Schaulustigen die uns die Anfahrt deutlich erschwert haben. Das Wohngebiet war vollgeparkt mit Autos und es hatte sich bereits ein regelrechter Stau in der Siedlung entwickelt – das muss nicht sein.

( Text: dp / Bilder: dp/kt/privat )

Menü