Brennendes Waldgebiet im Moor

Datum: 17. Juni 2018 
Alarmzeit: 15:18 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger (FME), Vollalarm (309) 
Dauer: 6 Stunden 12 Minuten 
Art: FEU-4  
Einsatzort: Grünenmoor, Vechta 
Mannschaftsstärke: 33 
Fahrzeuge: ELW 1 , HLF 20 , TLF 16/25 , TLF 24/50 , RW-L , GW-T , GW-L2 , WLF-Kran , MTF-1 , MTF-2 , Quad  
Weitere Kräfte: ELW-2, FF Goldenstedt, FF Langförden, FF Lohne, FF Lutten, Polizei, RTW 


Einsatzbericht:

 

Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Vechta mit dem Alarmstichwort “FEUER-2, Moorbrand” in das Grünenmoor alarmiert.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass eine Moor/Waldfläche von ca. 100 x 40m brannte. Weitere Einsatzkräfte aus dem Umkreis wurden nach der ersten Erkundung nachalarmiert. Das Alarmstichwort erhöhte sich somit auf “FEUER-4”.

Mit 7 C-Rohren konnte das Feuer eingedämmt werden. Zwei Wasserversorgungen über eine längere Wegstrecke von je 1000m wurden aufgebaut. Eine Wasserentnahmestelle wurde am Sammelplatz über einen Hydranten eingerichtet. Zudem wurde an einem See im Moor Wasser angesaugt.

Ein Raupenbagger der Fa. Gramofloor war vor Ort im Einsatz. Dieser lockerte den Moorboden auf, um an tieferliegende Glutnester zu kommen.

Der Versorgungstrupp der Feuerwehr Vechta rückte mit dem MTF-1 an. Sie Versorgten die Einsatzkräfte mit kalten Getränken.

Körperlich wurde den Kameraden alles abverlangt. Regelmäßige Pausen konnten dank der guten Mannschaftsstärke durchgeführt werden. In den Pausen wurde bei den ein oder anderen schnell ein Livestream vom Deutschlandspiel eingeschaltet.

Gegen 19:00 Uhr konnte auch die Feuerwehr Vechta die Einsatzstelle zunächst verlassen. Von 19:30 Uhr – 21: 30 Uhr wurden Nachlöscharbeiten mit dem TLF 16/25 und TLF 24/50 und der Pritsche durchgeführt.

Sechs Stunden lang waren über 100 Kameraden der Feuerwehr Langförden, Feuerwehr Lohne, Feuerwehr Lutten, Feuerwehr Goldenstedt und Vechta im Einsatz. Auch die ELW-2 Crew und der Kreisbrandmeister des Landkreises waren im Einsatz. Ein Rettungswagen des Malteser Rettungsdienstes stand während der Löscharbeiten in Bereitstellung.

Die Nachbereitungsarbeiten werden sicherlich noch die nächsten Tage andauern.
Eine große Menge an Schläuchen muss gewaschen und getrocknet werden. Diese Arbeit führt die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Vechta durch.

(Text: kt / Bilder: kt, lm, sth, mc)

 

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