Großer Moor- und Waldbrand

Datum: 22. April 2019 
Alarmzeit: 11:54 Uhr 
Alarmierungsart: Digitaler-Meldempfänger (DME) 
Dauer: 8 Stunden 6 Minuten 
Art: FEU-4  
Einsatzort: Grünenmoor, Vechta 
Mannschaftsstärke: 62 
Fahrzeuge: ELW 1 , HLF 20 , DLK 23/12 , TLF 16/25 , TLF 24/50 , GW-T , GW-L2 , MTF-1 , MTF-2 , Quad  
Weitere Kräfte: Bundespolizei, Drohnenstaffel Landkreis Vechta, ELW-2 Landkreis CLP, ELW2-Container, Feuerwehr Bakum, Feuerwehr Brockdorf, Feuerwehr Cloppenburg, Feuerwehr Diepholz, Feuerwehr Goldenstedt, Feuerwehr Langförden, Feuerwehr Lohne, Feuerwehr Lutten, Feuerwehr Rüssen, Feuerwehr Südlohne, Feuerwehr Twistringen, Feuerwehr Visbek, Feuerwehr-Flugdienst, FTZ-LK Vechta, KFB-Delmenhorst, KFB-Diepholz, KFB-Oldenburg, KFB-Wilhelmshaven, Kreisbrandmeister, Polizei, Polizeihubschrauber NDS (Phönix), Regierungsbrandmeister, Rettungsdienst, SEG-Vechta, Stellv. Kreisbrandmeister 


Einsatzbericht:

Großeinsatz im Landkreis Vechta.

Am Ostermontag wurde die Feuerwehr Vechta nach Goldenstedt alarmiert.

Hier konnte die zuvor alarmierte Feuerwehr Goldenstedt eine größere Moorfläche ausmachen die in Flammen stand.

Nach einer Erkundung wurde entschieden weitere Feuerwehren nachzualarmieren. Ausserdem machten sich Fahrzeuge der Feuerwehr Vechta auf den Weg ins Vechtaer Moor. So konnte das Feuer von zwei Seiten bekämpft werden.

Die Trupps wurden mit Pick-Up’s und anderen geländegängigen Fahrzeugen in das Moor gefahren. Dank der Mithilfe der Eigentümer und umliegenden Landwirten kamen einige Transportmittel zusammen. Auch der Einsatz mehrerer Quads erleichterte den Einsatz und die Erkundungen.

Da die Brandstellen nicht mit Großfahrzeugen zu erreichen waren, mussten auch Materialien wie Pumpen, Schläuche und Amateuren in das Moor gefahren werden.

Im Verlauf wurde der Polizeihubschrauber Phönix alarmiert. Zudem startete die Drohnengruppe des Landkreises ihr Fluggerät um Bilder aus der Luft zu bekommen. Im Verlauf wurde auch ein Flugzeug des Feuerwehr-Flugdienstes aus Lüneburg alarmiert.

Gegen 19 Uhr wurden erste Feuerwehren aus dem Einsatz herausgelöst. Kreisfeuerwehrbereitschaften aus den umliegenden Landkreisen ersetzten die Kameraden und arbeiten aktuell im Moor.

Wie lange der Einsatz andauert ist noch unklar.

(Text: kt / Fotos: kt, ja, ah)

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