Am 31.03.2026 fand eine umfangreiche Zugübung unter Beteiligung der Feuerwehr Langförden, sowie der Malteser Vechta und Visbek statt. Angenommen wurde ein Brand in einem Gebäude mit mehreren vermissten Personen. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung erkennbar, sodass umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt wurden.
Die Rettung der eingeschlossenen Personen erfolgte auf unterschiedlichen Wegen. Über die Drehleiter wurden Personen aus den oberen Geschossen gerettet, während parallel Steckleitern eingesetzt wurden, um weitere Zugänge zum Gebäude zu schaffen. Zusätzlich kamen Fluchthauben zum Einsatz, um Personen sicher durch verrauchte Bereiche ins Freie zu führen. Mehrere Atemschutztrupps durchsuchten das Gebäude systematisch nach weiteren vermissten Personen und arbeiteten die Lage zügig ab.
Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl im Innen- als auch im Außenangriff. Trupps unter Atemschutz gingen mit C-Rohren zur direkten Brandbekämpfung in das Gebäude vor, während über die Drehleiter ein gezielter Löschangriff von außen durchgeführt wurde. Gleichzeitig wurde eine stabile Wasserversorgung aufgebaut, um eine kontinuierliche Wasserabgabe sicherzustellen und den Einsatzerfolg zu gewährleisten.
Die geretteten Personen wurden anschließend an die Kräfte der Malteser Vechta und der Malteser Visbek übergeben. Diese übernahmen die Sichtung, medizinische Erstversorgung sowie die weitere Betreuung der Patienten.
Im Verlauf der Übung kam es zu einem simulierten Atemschutznotfall, in dessen Zuge eine Mayday-Lage ausgelöst wurde. Die eingesetzten Kräfte mussten daraufhin den betroffenen Trupp schnell lokalisieren, eine Rettung unter erschwerten Bedingungen durchführen und gleichzeitig die laufenden Einsatzmaßnahmen koordinieren. Diese Situation stellte eine besondere Herausforderung dar und erforderte ein hohes Maß an Kommunikation, Zusammenarbeit und taktischem Vorgehen.
Ziel der Übung war es, die Kommunikation innerhalb der Feuerwehren zu fördern, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einheiten zu stärken und insbesondere die organisationsübergreifende Abstimmung mit dem Rettungsdienst zu trainieren. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der sicheren Durchführung von Menschenrettung und effektiver Brandbekämpfung sowie dem richtigen Umgang mit Atemschutznotfällen und Mayday-Lagen.
Die Übung verlief insgesamt erfolgreich. Die gesetzten Ziele konnten erreicht werden und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kräften funktionierte reibungslos.





















