| Der Notruf 

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Der Notruf im Landkreis Vechta

Insgesamt müssen jährlich rund 1300 Feuerwehreinsätze und 18000 Rettungseinsätze in Vechta bearbeitet und disponiert werden. Wer im Landkreis Vechta den Notruf 112 wählt, landet bei der Einsatzleitstelle an der Oldenburger Straße 27 in Vechta. Hier nehmen 10 Disponenten 365 Tage im Jahr rund um die Uhr alle Notrufe an und bearbeiten diese.
Damit schnell professionelle und ausreichende Hilfe geleistet werden kann, benötigt der zuständige Disponent einige wichtige Informationen.

Zunächst ist bei einem Notfall folgendes zu beachten

Europaweit, Notruf 112 !

  1. Ruhe bewahren
  2. Alarmieren Sie den Notruf 112 oder 110
  3. Retten, Löschen, Helfen, Warnen Sie andere Personen
  4. Flüchten Sie, wenn Sie Gefahren erkennen

110 oder 112 – wen muss ich anrufen?

Mit der 110 erreicht man den Notruf der Polizei und mit der 112 die Feuerwehr. Generell gilt, wer sich im Zusammenhang mit einer Gefahrenlage oder mit einer Straftat in einer Notsituation befindet oder Zeuge einer solchen Situation wird, sollte den Polizeinotruf 110 wählen.

Ist in einer Notfallsituation dringend medizinische Hilfe nötig oder muss eine Person aus einer Gefahrenlage befreit werden, zum Beispiel nach einem Einbruch ins Eis, rufen Sie die 112. Bei einem Verkehrsunfall mit verletzten Menschen sollten Sie auch immer zunächst die 112 rufen, damit der Rettungswagen oder die Feuerwehr so schnell wie möglich zum Ort des Geschehens geschickt werden kann.

!!! Bei Unfällen zählt jede Sekunde, da ist der Anruf bei der Polizei zunächst nachrangig. Normalerweise verständigt der Rettungsdienst ohnehin die Polizei. !!!

Das sollte jeder Notruf enthalten 

Die 5 W-Fragen erleichtern den Disponenten Informationen über den Notfall zu bekommen. Diese fragen können vom Disponenten in unterschiedlichen Reihenfolgen abgefragt werden.

Wer spricht ?

Nennen Sie Ihren Namen. Haben Sie keine Angst, Ihren Namen zu nennen, es ist gut, dass Sie Hilfe holen.

Wo ist der Einsatzort ?

Eine möglichst genaue Ortsangabe ermöglicht es den Einsatzkräften, schnell zum Einsatzort zu gelangen. Dazu gehören: Straße, Hausnummer, Stockwerk, gegebenenfalls weitere Besonderheiten, zum Beispiel Rückgebäude, Spielplätze, markante Punkte in der Umgebung und ähnliches. Je genauer, desto besser! In vielen Leitstellen gibt es heutzutage auch die Möglichkeit seinen Standort über WhatsApp mitzuteilen. Diese Möglichkeit ist besonders effektiv, wenn Sie nicht genau wissen auf welchem Autobahnabschnitt oder welcher Bundesstraße Sie sich befinden.

Was ist passiert ? / Was hat der Patient ?

In möglichst kurzen Worten, beschreiben Sie was passiert ist bzw. welche Erkrankung ein Patient hat. Die Einsatzkräfte müssen wissen, ob ein Verkehrsunfall passiert ist, ob ein Haus brennt oder ob eine Person zusammengebrochen ist. Bei einem medizinischen Notfall ist das Hautproblem wie Atemnot, schmerzen in der Brust, hängender Mundwinkel besonders wichtig für die Alarmierung der richtigen Einsatzmittel.

Wie viele Personen sind betroffen bzw. verletzt ?

Sollte es Verletze geben, ist es wichtig, dass Sie die genaue Anzahl nennen. Somit kann sichergestellt werden, dass allen Verletzten schnell geholfen werden kann. Bei größeren Unfällen müssen Sie möglichst genau schätzen, damit der Disponent die passende Anzahl an Einsatzkräften alarmieren kann.

Warten auf Rückfragen ?!

Sobald Sie den Notruf abgesetzt haben, legen Sie nicht gleich wieder auf. Unter Umständen hat die angerufene Leitstelle Rückfragen zu den einzelnen Angaben, etwa Ihrer Adresse. Beenden Sie niemals das Gespräch von sich aus. Der Disponent beendet das Gespräch.

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