Schwerer Verkehrsunfall, Person eingeklemmt

Datum: 12. August 2026 um 13:18 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler-Meldempfänger (DME)
Dauer: 1 Stunde 7 Minuten
Einsatzart: MTG-2
Einsatzort: Bundesstraße 69, Vechta
Mannschaftsstärke: 27
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: 2x RTW, FF Langförden, NEF, NKTW, Polizei, Rettungshubschrauber (Christoph 6)


Einsatzbericht:

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 69

Am Mittwoch wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Vechta gegen 13:18 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 69 alarmiert.

Vor Ort stellten die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Vechtaer Wehr fest, dass ein PKW frontal mit einem LKW kollidiert war. Eine Person aus dem PKW wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt. Sofort begann die Feuerwehr mit der Sicherung des Fahrzeuges. Zeitgleich unterstützten wir dem Rettungsdienst bei der Versorgung des Patienten.

Aufgrund der Position des Fahrzeugs und des Verletzungsmusters wurde eine große Seitenöffnung für den Rettungsdienst geschaffen. Hierbei wurden beide Türen und der B-Holm entfernt. Die Feuerwehr Langförden stand mit zwei Fahrzeugen in Bereitstellung und unterstützte bei den Rettungs- und Sicherungsmassnahmen.

Aufgrund der guten und engen Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte konnte die Patientin schnell aus ihrem PKW befreit werden. Nach der technischen Rettung und der Unfallaufnahme der Polizei wurde das Unfallfahrzeug mittels Seilwinde aus dem LKW gezogen. Zusätzlich wurde ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet. 

Im Einsatz war der Rüstzug der Feuerwehr Vechta die Feuerwehr Langförden, sowie der Rettungsdienst LK-Vechta die ADAC Luftrettung und die Polizei. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt. Der Patient wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Bremen geflogen. 

Gegen Einsatzende wurden die Kameraden über Funk über einen weiteren Einsatz alarmiert. Eine Rauchentwicklung in einer Halle eines kunststoffverarbeitenden Betriebes stelle sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus.