Schwerer Verkehrsunfall, Drei Personen eingeklemmt
Datum: 30. Juni 2026 um 8:56 Uhr
Alarmierungsart: Alarm Fw Gesamt (Vollalarm), Digitaler-Meldempfänger (DME)
Dauer: 1 Stunde 19 Minuten
Einsatzart: MTG-2
Einsatzort: Bundesstraße 69, Vechta
Mannschaftsstärke: 34
Einheiten und Fahrzeuge:
- Drehleiter: DLK 23/12
- Führungsfahrzeuge: KdoW-1, KdoW-2, ELW-1
- Logistikfahrzeuge: GW-T
- Löschfahrzeuge: LF 20
- Rüstfahrzeuge: RW-L
Einsatzbericht:
Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 69
Am Dienstagmorgen wurden unsere Einsatzkräfte gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Langförden zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 69 alarmiert.
Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten zwei Pkw frontal miteinander. Durch die Wucht des Aufpralls wurden drei Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Bei allen betroffenen Personen musste eine Crash-Rettung durchgeführt werden.
Nach der technischen Rettung unterstützten unsere Kameraden mit rettungsdienstlicher Ausbildung den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung der Verletzten. Parallel wurde der Brandschutz sichergestellt und das Batteriemanagement an den beteiligten Fahrzeugen durchgeführt.
Zusätzlich richteten Einsatzkräfte einen Landeplatz für zwei Rettungshubschrauber ein. Die Feuerwehr Langförden unterstützte die Rettungsmaßnahmen mit einem zweiten hydraulischen Rettungssatz.
Zwei Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen und wurden nach notärztlicher Erstversorgung mit Rettungshubschraubern in Kliniken der Maximalversorgung transportiert. Für eine weitere Person kam trotz der eingeleiteten Rettungsmaßnahmen jede Hilfe zu spät; sie verstarb noch an der Unfallstelle.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Bundesstraße 69 über mehrere Stunden voll gesperrt.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde unsere Drehleitereinheit zusätzlich zu einem Stallbrand nach Visbek alarmiert. Dort unterstützten unsere Einsatzkräfte die örtlichen Feuerwehren Visbek und Rechterfeld bei den Löscharbeiten. Insgesamt waren hierbei 26 Kameradinnen und Kameraden für rund sechs Stunden im Einsatz.


















