Nachlöscharbeiten, Vollbrand eines Mehrparteienhauses
Datum: 14. August 2026 um 11:54 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler-Meldempfänger (DME), über Funk
Dauer: 6 Stunden 36 Minuten
Einsatzart: FEU-2
Einsatzort: Klingenhagen, Vechta
Mannschaftsstärke: 25
Einheiten und Fahrzeuge:
- Drehleiter: DLK 23/12
- Führungsfahrzeuge: KdoW-1, ELW-1
- Logistikfahrzeuge: GW-L2
- Löschfahrzeuge: TLF 24/50
- Mannschaftstransporter: MTF-2
- Sonderfahrzeuge: WLF
Einsatzbericht:
Am Freitag gegen 6 Uhr wurde eine Löschgruppe erneut zum Brandobjekt Klingenhagen alarmiert. Hier hatte die Rauchentwicklung wieder zugenommen. Die Einsatzkräfte Löschten mittels Drehleiter die immer wieder aufflammenden Glutnester ab.
Noch während der abschließenden Aufräumarbeiten im Feuerwehrhaus erfolgte eine erneute telefonische Alarmierung zu dem Einsatzobjekt. Daraufhin rückte die Mannschaft mit Drehleiter (DLK) und Tanklöschfahrzeug (TLF) erneut aus.
Vor Ort wurde die Entscheidung für einen Innenangriff getroffen. Im Zuge des Vorgehens wurde die vorhandene Holzdecke geöffnet. Dadurch kam es wieder zu einer Zunahme der Brandintensität.
Aufgrund der dynamischen Brandausbreitung wurden die Feuerwehren Vechta und Bakum nachalarmiert. Die Feuerwehr Vechta rückte dabei zunächst mit einem reduzierten Kräfteansatz aus, um den Grundschutz im Stadtgebiet weiterhin sicherzustellen.
Im weiteren Einsatzverlauf war ein äußerst intensiver Einsatz von Atemschutzgeräteträgern (AGT) im Innenangriff erforderlich. Zur Unterstützung wurden zusätzlich die Feuerwehren Lutten und Goldenstedt mit AGT sowie ein Abrollbehälter Atemschutz (AB Atemschutz) und Sonderlöschmittel eingesetzt.
Zur weiteren Brandbekämpfung wurde neben dem Innenangriff ein Schaumeinsatz über das Wenderohr der Drehleiter eingeleitet. Hierdurch konnte ein deutlicher Löscherfolg erzielt und die Brandintensität wesentlich reduziert werden.
Die Hygienemaßnahmen und die Schwarz-Weiß-Trennung wurden durch die Feuerwehr Goldenstedt sichergestellt.








