Lagerhalle in Vollbrand
Datum: 4. April 2026 um 5:36 Uhr
Alarmierungsart: Alarm Fw Gesamt (Vollalarm), Digitaler-Meldempfänger (DME)
Dauer: 6 Stunden 54 Minuten
Einsatzart: FEU-4
Einsatzort: Diepholzer Str., Vechta
Mannschaftsstärke: 70
Einheiten und Fahrzeuge:
- Drehleiter: DLK 23/12
- Führungsfahrzeuge: KdoW-1, KdoW-2, ELW-1, PKW stellv. Stadtbrandmeister
- Logistikfahrzeuge: GW-L2, GW-T
- Löschfahrzeuge: HLF 20, LF 20, TLF 24/50
- Mannschaftstransporter: MTF-1, MTF-2
- Rüstfahrzeuge: RW-L
Einsatzbericht:
Rund 200 Einsatzkräfte bei Großbrand im Einsatz
Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Vechta von der Einsatzleitstelle des Landkreises zu einem FEUER-3 („Lagerhalle im Vollbrand“) in den Ortsteil Heidewinkel alarmiert.
Die eintreffenden Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst bestätigten die gemeldete Lage: Eine Lagerhalle mit abgetragenem Torf stand bereits auf einer Fläche von etwa 40 x 30 Metern in Vollbrand. Nach der ersten Erkundung wurde umgehend ein Erstangriff mit mehreren C-Rohren sowie über die Drehleiter eingeleitet. Parallel dazu wurde das Einsatzstichwort auf FEUER-4 erhöht. Dadurch wurden weitere Feuerwehren aus dem Nordkreis alarmiert, ebenso eine zweite Drehleiter, der ELW-2-Container, die Drohnengruppe des Landkreises Vechta sowie zusätzliche Kräfte von Rettungsdienst und Polizei.
Um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen, wurde bereits beim Eintreffen mithilfe des Schlauchverlegesystems des LF 20 eine B-Leitung von der Bundesstraße zum Brandobjekt verlegt. Im weiteren Verlauf übernahm die Feuerwehr Bakum die Sicherstellung der Wasserversorgung. Die Feuerwehren Lohne und Langförden führten auf der gegenüberliegenden Hallenseite weitere Löschangriffe durch, wobei auch die zweite Drehleiter zum Einsatz kam. Zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Lutten mit mehreren Trupps.
Durch die enge Zusammenarbeit der Einsatzleitwagen sowie durch Wärmebildaufnahmen von zwei Drohnen konnte der Einsatz optimal koordiniert werden. Dies ermöglichte einen effizienten Einsatz der verfügbaren Kräfte.
Mittels einer Riegelstellung und eines massiven Löschangriffs mit mehreren C-Rohren, Wasserwerfern und zwei Drehleitern konnte ein schneller Löscherfolg erzielt und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.
Während des Einsatzes unterstützte zudem das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Versorgungszug. Die Einsatzkräfte konnten sich so im Anschluss mit Speisen und Getränken stärken.
Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Für die Dauer der Maßnahmen musste die Bundesstraße vollständig gesperrt werden.


























