Brand einer Gaststätte

Datum: 17. Februar 2026 um 18:06 Uhr
Alarmierungsart: Alarm Fw Gesamt (Vollalarm), Digitaler-Meldempfänger (DME)
Dauer: 2 Stunden 59 Minuten
Einsatzart: Übung
Einsatzort: Lohner Straße, Vechta
Mannschaftsstärke: 44
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Alpha Robotics, Drohnenstaffel Landkreis Vechta, ELW2-Container, EWE, FF Bakum, FF Langförden, FF Lohne, ORGL, Polizei, PSNV-Team, Rettungsdienst, SEG Visbek, SEG-Damme, SEG-Dinklage, SEG-Lohne, SEG-Lutten-Goldenstedt, SEG-Vechta


Einsatzbericht:


Großübung am Waldhof in Vechta fordert Einsatzkräfte

Am Dienstagabend fand im Waldhof in Vechta eine unangekündigte Großübung statt.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei probten den Ernstfall.

Gegen 18:06 Uhr wurden die Feuerwehr Vechta und der Rettungsdienst mit dem Stichwort FEUER-2 „Feuer in einer Gaststätte“ alarmiert. Das erste Mal kam die neue Alpha Hawk der Firma Alpha-Robotics zum Einsatz. Die Alpha Hawk ist eine unbemannte Drohne, die bei Alarmierung zum Einsatzort fliegt, um erste Bilder zu liefern.

Noch während die ersten Kräfte ausrückten, wurde die Lage auf FEUER-3 MANV und kurze Zeit später auf FEUER-4 MANV erhöht.

Daraufhin wurden die FF Vechta, Feuerwehr Langförden, Feuerwehr Bakum, Feuerwehr Lohne sowie die Drohnengruppe Süd des Landkreises Vechta nachalarmiert.

Zusätzlich rückten zahlreiche RTW und NEF des Malteser Rettungsdienstes sowie die örtliche Einsatzleitung aus.

Neben den hauptamtlichen Kräften unterstützten auch die Schnelleinsatzgruppen der Malteser Damme, Malteser Dinklage, Malteser Lohne, Malteser Visbek, Malteser Lutten/Goldenstedt und der Malteser Vechta. Auch das PSNV-Team der Malteser, die Polizei und der Energieversorger der EWE waren – wie bei einem Realeinsatz – eingebunden.

Szenario der Übung:

In einer Gaststätte war ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Personen mussten unter schwerem Atemschutz sowie über die Drehleiter gerettet werden.

Der Rettungsdienst stand vor einer besonderen Herausforderung: Zahlreiche Patientinnen und Patienten mussten in kurzer Zeit gesichtet, versorgt und ins Marienhospital Vechta transportiert werden.

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte konnte eindrucksvoll gezeigt werden, dass auch bei außergewöhnlichen Schadenslagen eine professionelle Rettung und Versorgung im Landkreis Vechta sichergestellt ist.

Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften, der realistischen Unfalldarstellung der Malteser Lohne, dem Planungsteam sowie der Firma Scheele Erdbau, die das Objekt vor dem Abriss für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.

Bilder: Jens Lindemann (Kreispressesprecher)